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Dortmund | 27.08.2021

Packender kann eine Bundesliga Partie wohl kaum sein, Borussia Dortmund gewinnt 3:2 gegen die TSG Hoffenheim durch einen fulminanten Schlussspurt und ein Tor durch Erling Haaland.

Flutlichtspiel im Westfalenstadion (Signa Iduna Park), zum Auftakt des 3. Spieltages in der Fussball Bundesliga. Zu Gast der Tabellen 2. aus Hoffenheim, die mit einem Sieg und einem Unentschieden in die Saison gestartet sind. Gastgeber Dortmund hingegen wollte die bittere 2:1 Niederlage aus Freiburg abschütteln. Wie immer lag der Fokus dabei auf Erling Haaland, den nicht nur die Fans gern nach ende der Transferperiode (31.08.) in Dortmund sehen wollen.

Konzept

Aktuell darf Dortmund seine Heimspiele vor 25.000 Zuschauern austragen. Um einen Reibungslosen Verlauf zu gewährleisten, setzt Dortmund auf die 2G Regel außer bei Jugendlichen. Nur wer voll geimpft oder genesen ist, darf ins Stadion. Im Umfeld befinden sich rund 60 Check in Stationen, wo man seinen Nachweis erbringen muss geimpft oder genesen zu sein. Eine Ausnahme wird dabei nur bei Jugendlichen gemacht, bei denen ein aktueller Negativ Test vorliegen muss. Das klappt bislang sehr gut. Im Stadion werden dann die 25.000 Fans auf die gut 65.000 Sitzplätze verteilt. Auch wenn rund 58.000 Fans weniger im Stadion sind, ist die Stimmung trotzdem enorm gut und laut.

Spiel

Flutlichtspiele haben immer etwas besonderes und das in diesem Fussball Tempel Westfalenstadion (Signal Iduna Park). Nach dem 2:1 in Freiburg musste eine Wiedergutmachung her gegen Hoffenheim, doch in Durchgang eins, war wenig davon zu sehen. Beide Teams agierten zu harmlos und kamen zu wenig Abschlüssen. Auch 66% Ballbesitz der Gastgeber, brachten wenig gefährliche Aktionen hervor. Auch Publikumsliebling Erling Haaland konnte sich wenig in Szene setzen. Mehr braucht man über die 1. Halbzeit nicht sagen, außer das die Gäste aus Hoffenheim sehr robust in die Partie gingen und früh ein paar gelbe Karten kassierte.

Nach der Pause bekamen die 25.000 Zuschauer ein ganz anderes Gesicht beider Mannschaften zu sehen. Dortmund baute sein Spiel viel schneller und druckvoller auf. In der 49. Minute war es dann Reyna der die schwarz gelben Herzen höher schlugen lies, mit seinem Treffer zur 1:0 Führung. Es entwickelte sich endlich eine sehenswerte Bundesliga Partie, bei der die Borussen weiterhin mehr vom Spiel hatten. Trotzdem gelang den Gästen in der 61. Minute aus dem Nichts der Ausgleich zum 1:1 durch Baumgartner. Enttäuschung machte sich nach dem Ausgleich in den Gesichtern der Dortmunder Spieler und Fans breit. Dieses Tor hätte nicht fallen müssen. Durch die Ausfälle von Hummels und Can merkte man, das der Dortmunder Abwehr, in einigen Situationen die letzte Konsequenz fehlte, den Gegner entscheidend zu stören. Dortmund erhöhte wieder etwas den Druck und kam durch Bellingham in der 69. Minute zur erneuten Führung. Kurze Zeit später hatte es der eingewechselte Moukoko auf dem Fuß auf 3:1 zu erhöhen, leider blieb ihm der Treffer versagt. Blankes Entsetzen war in der 90. Minute dann zu spüren, als Hoffenheim durch Dabbur zum 2:2 ausglich. Noch waren ein paar Minuten zu spielen, also noch alles drin für beide Mannschaften. Dortmund erhöhte abermals den Druck, denn noch war alles Möglich. Lange mussten die Fans dann nicht warten bis dann endlich auch Erling Haaland traf und in der 91. Minute den 3:2 Siegtreffer erzielte. Freude pur auf der einen Seite und Enttäuschung auf der anderen.

Fazit

Für Dortmund ein enorm wichtiger Sieg, will man in diesem Jahr um die Meisterschaft mitspielen. Das dieses aber nur mit einer konstanten Leistung über die gesamte Saison möglich ist, sollte Mannschaft und Verantwortlichen klar sein. Die enorme Belastung aus drei Wettbewerben, geht an keiner Mannschaft Spurlos vorbei, auch nicht an den Bayern. Borussia Dortmund ist daher gut beraten bis zum 31.08. noch einmal auf dem Transfermarkt zuzuschlagen um auf manchen Positionen einfach breiter aufgestellt zu sein. Auch ein Erling Haaland könnte plötzlich doch noch wechseln, womit die Dortmunder einen wichtigen Spieler verlieren würden. Baustellen gibt es noch genug im Kader. Die Abwehr muss dringend weiter verstärkt werden, da Hummels und Can immer mal wieder ausfällen könnten. Auch im Sturm dürfte es gern noch eine weitere Alternative geben, zumal Malen noch längst nicht der gewünschte Ersatz für Sancho zu sein scheint.

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